Arbeitstitel Colin

Jugendbuch Low-Fantasy

Seit November 2020 schreibe ich an der Buchreihe mit dem Arbeitstitel “Colin”. Geplant sind bisher zwei Teile. Das Manuskript für den ersten Teil schrieb ich während des National Novel Writing Months im November 2020. Im Jahr 2021 schreibe ich während des NaNoWriMos den zweiten Teil. Zwischen den Nanos war akribisches Überarbeiten angesagt. Da ich mich dem Schreiben dieser Story nur nebenbei widmen kann, dauert es alles etwas länger. Und sie soll ja auch gut werden!

Inhalt 1. Teil: Colin

Der 14-jährige Colin Theodor verliert bei einem Anschlag auf sein Internat seine Eltern und sein Zuhause. Die Musikerfamilie Hill nimmt ihn auf und er lebt fortan in einem Tourbus statt in einem Kinderheim. Der schüchterne Junge hat damit zu tun, sich in die Großfamilie mit acht Kindern zu integrieren, doch das ist noch nicht alles. Colin ist hochintelligent und besitzt magische Kräfte. Beides Voraussetzungen, deretwegen er gebraucht wird. Die Regierung “Freie Magier” war nämlich nicht nur für den Anschlag auf Colins Schule verantwortlich, sie haben vor, die Regierung zu stürzen.

Das könnte ihnen sogar gelingen, denn sie haben Edward Clarke in ihrer Gewalt, einen Jungen, der derartige Kräfte besitzt, dass er sie allein gar nicht kontrollieren könnte. Dafür trägt er Artefakte an den Fingern, die fest angebracht sind. Die Gruppierung versucht, sie zu lösen und Edward als menschliche Waffe zu benutzen.

Dass Edward selbst erst 14 Jahre alt ist, ist ihnen egal. Dass er zum Mörder wird und bei einem Anschlag Lebensenergie verbraucht und stirbt, nehmen sie hin. Sie verstecken ihn und die Regierung heckt zusammen mit der University for Magical Arts einen Plan aus, Edward aus den Fängen der Gruppe zu befreien. Colin soll an dem Plan beteiligt werden. Die Art der Magie, die er einsetzt, verlangt jedoch einiges an körperlicher Fitness, die sein Körper, den er so gut wie nie sportlicher Ertüchtigung ausgesetzt hat, nicht aufbringt. Bei der Aufnahmeprüfung auf die Universität gibt er deswegen eine jämmerliche Vorstellung ab und fragt sich, wie er denn überhaupt helfen soll. Doch die Professorin gibt ihn nicht auf.

Inhalt 2. Teil: Edward

Edward Clarke hat in seinem Leben noch nie Anschluss zu anderen gefunden, außer zu seiner Mutter. Selbst sein Vater nahm ihn wegen seiner seltsamen Kräfte nicht an, als er klein war. Durch diese Kräfte ist Edward schon immer anders als die anderen und fühlt sich von der Gesellschaft ausgestoßen. Kein Wunder, dass er aggressiv ist und sich oft verhält wie ein echtes Ekelpaket.

Die Freien Magier, bei denen seine Familie seit ein paar Jahren ist, hatten nie etwas dagegen, dass er sich aggressiv benimmt. Sie bestärken ihn sogar darin, seine Wut zu zeigen. Glücklich ist Edward in dieser sektenartigen Gruppierung trotzdem nicht.

Wie er dahin gekommen ist, zeigt seine Biografie: Angefangen mit seiner Geburt, die er durch seine magische Energie beinahe selbst nicht überlebt hätte, über Schwierigkeiten und Schmerzen wegen seiner Kräfte, bis hin zu dem Tag, an dem seine Mutter mit dem verzweifelten Wunsch, ihrem Sohn irgendwie zu helfen, an die Freien Magier herantritt.

Nun steht Edward im Alter von 15 Jahren mit dem Rücken zur Wand – und Colin Theodor gegenüber. Ein Sohn zweier Wissenschaftler, der selbst ein Mentalmagier ist, ein Feind der Gruppierung. Und ein ausgesprochen nerviger Spinner und Besserwisser noch dazu. Wie wird Edward reagieren, wenn er erfährt, dass Colins Eltern durch ihn gestorben sind? Und ist ausgerechnet diese Fusselbirne der einzige, der Edward jetzt noch helfen kann?