Graue Stadt

Mein aktuelles Projekt ist ein dystopischer Roman, wobei ich dazu nur sagen kann, so dystopisch ist er gar nicht. Es ist alles schon vorgekommen, wahrscheinlich schon schlimmer, und das ist auch eine Art Warnung. Obwohl ich mich lang genug dagegen gewehrt habe, wird es eine Liebesgeschichte sein. Da ich nun mal so bin, hat es auch Illustrationen. Den aktuellen Stand, die Entwicklung der Figuren, Skizzen und Zeichnungen könnt Ihr Euch hier auf meiner Seite ansehen.

2 thoughts on “Graue Stadt”

  1. Gute Geschichte, vielleicht sogar sehr vorausahnend…
    Schon heute trennen die Banken die guten von den schlechten Produkten und Wertpapieren: die schlechten gehen dann in eine „bad bank“ und sollen „abgewickelt“ oder als „Ramsch“ verkauft werden… Was ist hier die Welt der „Homo sapiens secundus“ wenn nicht einfach die „bad bank“ der Menschen, der Armen und Ausgebeuteten, die sich mit den Anderen nicht vermischen sollen?

  2. Lieber Vasco,
    herzlichen Dank für Deinen Kommentar. Traurigerweise ist es nichts neues und geschieht weltweit schon so und noch schlimmer und schon immer. Die Ausgebeuteten sind die gleichen Menschen wie die Ausbeuter. Sie werden willkürlich selektiert und in eine Ecke gedrängt, weil die Ausbeutenden durch Glück einfach woanders geboren wurden, in eine Gesellschaft, deren Regierung eine Waffe besitzt und Pläne. Oft sind sie genauso ahnungslos, weil die Ausbeutung fern und geheim gehalten wird. Viele trauen der Regierung, dass sie schon keine Grausamkeiten zulassen wird. Teilweise wird es verdrängt, aus Bequemlichkeit. Teilweise, weil es auch richtig richtig schwierig ist, so zu leben, dass man niemanden ausbeutet. Wenn man arm ist, ist man gezwungen, andere auszubeuten, weil Unverpacktes und fair Gehandeltes nicht subventioniert wird, im Gegenteil. Leider.

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